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Souveränität: Wissen und Handeln

Wissen, was Souveränität ist, aber nicht souverän zu leben, bedeutet, sie nicht wirklich zu verstehen.

Wissen und nicht zu handeln bedeutet letztlich, nicht wirklich zu wissen. Das gilt auch für die Souveränität. Uns steht heute eine unüberschaubare Menge an Informationen zur Verfügung – weit mehr, als wir überhaupt erfassen können. Aus diesen Informationen selektieren wir unser Wissen. Eine Information wird jedoch erst dann zu wirklichem Wissen, wenn wir danach handeln.

Wenn ich also weiß, dass ich ungesund lebe, aber nicht danach handle und meinen Lebensstil verändere, bleibt dieses Wissen wertlos – es ist lediglich eine Information.

Was bedeutet dies für die Souveränität?

In meinem Buch nehme ich dazu ausführlich Stellung. Der erste Schritt zu einem souveränen Leben besteht darin, sich darüber klar zu werden, was souverän zu leben grundsätzlich und ganz persönlich bedeutet. Das heißt jedoch noch nicht, bereits zu wissen, wie mein Leben als souveräner Mensch aussehen wird.

Dieses Wissen entsteht erst dann, wenn ich mich entscheide, ein souverän lebender Mensch zu werden und die daraus gewonnenen Erkenntnisse umsetze. Diese Umsetzung geschieht jedoch nicht auf Knopfdruck und auch nicht über Nacht. Sie markiert vielmehr den Beginn eines Weges, der kein Ende kennt.

Deshalb appelliere ich besonders an die Leserinnen und Leser meines Buches, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und zu beginnen, souverän zu leben.

Damit leisten wir meines Erachtens auch Widerstand gegen Entwicklungen, die wir derzeit in unserer Gesellschaft beobachten können: die Verringerung von Souveränität, die Zunahme von Abhängigkeiten und den schleichenden Verlust von Selbstverantwortung.

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